EHI-Studie „Checkout-Trends 2026“
Die EHI-Studie „Checkout-Trends 2026“ des EHI Retail Institute gibt einen Überblick über die aktuelle Kassenlandschaft im deutschsprachigen Einzelhandel und zeigt die heutigen und zukünftigen Trends am POS auf. Vom physischen Terminal zur vernetzten Plattform: Der Checkout-Bereich befindet sich im Umbruch. Der Handel setzt auf strategische Investitionen in Checkout-Technologien, dabei vor allem auf die Integration Künstlicher Intelligenz, den Ausbau von Self-Checkout- und Self-Scanning-Systemen sowie den Einsatz mobiler Geräte mit Kassenfunktion. „Der Checkout entwickelt sich zu einer intelligenten, vernetzten Plattform, die Effizienz, Flexibilität und Innovationskraft vereint“, so Studienautor Cetin Acar.
Anzahl und Alter
Aktuell sind 904.300 Kassen in 473.700 Betrieben des Handels im weiteren Sinne (inkl. Bäckereien, Tankstellen, Friseurgeschäften usw.) im Einsatz, wobei auch Self-Checkout-Systeme mitgezählt werden. 2024 waren es noch 931.000 Kassen in 498.200 Betrieben. Damit setzt sich der seit Jahren beobachtbare Rückgang sowohl bei der Anzahl der Betriebe als auch bei der Anzahl der Kassensysteme fort. Grund dafür sind Geschäftsschließungen aus wirtschaftlichen Gründen sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck durch den Online-Handel. Auch die wachsende Verbreitung von Self-Checkout-Lösungen hat diesen Trend bislang nicht aufgehalten.
Das durchschnittliche Alter der eingesetzten Kassenhardware liegt aktuell bei 5,9 Jahren und damit über dem Wert von 5,5 Jahren aus der Erhebung 2024. Die vergleichsweise verhaltene Austauschbereitschaft erklärt sich zum einen durch die hohe Stabilität und Modularität moderner Kassenhardware: Zentrale Komponenten lassen sich durch zusätzliche Module gezielt erweitern, ohne das Gesamtsystem ersetzen zu müssen. Zum anderen dämpfen wirtschaftlich schwierige Rahmenbedingungen wie hohe Energiekosten und ein schwaches Konsumklima die Investitionsbereitschaft. Händler setzen daher verstärkt auf den gezielten Austausch einzelner Komponenten wie Scanner, Drucker oder Displays. Aktuell wollen 22 Prozent der befragten Händler ihre Hardware in den nächsten Jahren komplett erneuern, während mehr als die Hälfte angibt, einzelne Komponenten erneuern zu wollen. Insgesamt planen 88 Prozent der Befragten eine Veränderung der Kassenhardware in den kommenden zwei Jahren.
Ähnliches gilt für die Kassensoftware: Das Alter der bei den befragten Händlern eingesetzten Kassensoftware liegt im Durchschnitt bei 6,9 Jahren (2024: 6,4 Jahre). Die langen Lebenszyklen treffen dabei auf eine hohe Änderungsbereitschaft: Rund die Hälfte der Befragten plant einen Wechsel der Kassensoftware, 20 Prozent planen einen großen Releasewechsel in den nächsten zwei Jahren. Besonders auffällig ist die strategische Verschiebung hin zu Individuallösungen: Während 2026 26 Prozent eine Individualentwicklung planen, entscheiden sich nur noch 6 Prozent für eine Standardsoftware. Maßgeschneiderte Lösungen ermöglichen eine nahtlose Integration in bestehende Systemlandschaften sowie die schnelle Einführung neuer Funktionen wie kontaktlose Zahlungen oder Loyalty-Programme.
KI an der Kasse
Auch am Checkout ist Künstliche Intelligenz klar auf dem Vormarsch. 60 Prozent der Befragten – gegenüber 33 Prozent im Jahr 2024 – sehen hier den größten Handlungsbedarf, um den Checkout-Prozess zu optimieren. Zu den KI-gestützten Funktionen, die sich in den letzten Jahren technologisch etabliert und an Bedeutung gewonnen haben, zählen Produkterkennung, Warteschlangenmanagement, Altersverifikation und Diebstahlprävention. An zweiter Stelle der strategischen Prioritäten stehen Self-Service-Lösungen (56 Prozent), die Wartezeiten reduzieren und den Personaleinsatz flexibler gestalten können. Ebenfalls weit oben auf der Agenda: mobile Geräte mit Kassenfunktion für Mitarbeitende (48 Prozent), die es ermöglichen, den Checkout in den Verkaufsraum zu verlagern und so das Einkaufserlebnis flexibler zu gestalten.
Datenbasis
Für die EHI-Studie „Checkout-Trends 2026“ wurden im Zeitraum Oktober 2025 bis Januar 2026 Händler aus dem deutschsprachigen Raum (D-A-CH) befragt. An der Untersuchung haben IT-Verantwortliche von insgesamt 50 mittleren und großen Handelsunternehmen teilgenommen, hauptsächlich aus den Branchen Lebensmittelhandel sowie Mode und Accessoires. Darüber hinaus waren folgende Branchen vertreten: DIY und Einrichten, Körper und Gesundheit, Hobby und Freizeit, Kauf- und Warenhäuser sowie Sonstige. Die teilnehmenden Unternehmen stehen für 72.000 Filialen und einen Nettoumsatz von 249,2 Milliarden Euro im deutschsprachigen Raum (D-A-CH).
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