
Erklärtext
Die Retourenbearbeitung im E-Commerce umfasst mehr als nur den Rücktransport. Auch Prüfung, Aufbereitung und Wiedereinlagerung sowie Zweitvermarktung oder Entsorgung verursachen Aufwand. Im Jahresvergleich zeigt sich kein einheitlicher Trend bei der Entwicklung der Gesamtbearbeitungskosten pro retournierten Artikel.
Der Anteil der Händler mit Gesamtbearbeitungskosten von bis zu 5 Euro pro retournierten Artikel stieg von 28,7 Prozent im Jahr 2025 auf 33,6 Prozent im Jahr 2026 (+4,9 Prozentpunkte), während der Anteil mit Kosten im Bereich 5,01 bis 10 Euro von 24,6 auf 19,8 Prozent zurückging (-4,8 Prozentpunkte). Gleichzeitig nahm der Anteil der Händler mit Kosten von mehr als 10 Euro leicht von 19,6 auf 20,8 Prozent zu (+1,2 Prozentpunkte). Damit stiegen die Anteile sowohl in den niedrigen als auch in den höheren Kostenklassen. Ein einheitlicher Trend zu steigenden oder sinkenden Retourenkosten ist nicht erkennbar. 25,7 Prozent der Befragten konnten die Kosten nicht angeben.
Die Bearbeitungskosten hängen stark vom Sortiment, vom Retourengrund sowie von den erforderlichen Prüfungs-, Aufbereitungs- und Wiedereinlagerungsschritten ab.
Weitere Informationen enthält die EHI-Studie „Versand-, Verpackungs- und Retourenmanagement im E-Commerce 2026“.




