
Erklärtext
Die technische Abwicklung unbarer Bezahlvorgänge im Handel wird zunehmend von kontaktlosen Verfahren dominiert, mobiles Bezahlen per Smartphone gewinnt dabei an Bedeutung.
Die Infografik zeigt die für das Jahr 2025 hochgerechneten Anteile physischer, kontaktloser und mobiler Transaktionen unbarer Bezahlprozesse der im Rahmen der EHI-Payment-Studie 2026 befragten Händler (in Prozent). Sie verdeutlicht die Dominanz kontaktloser Bezahlverfahren im deutschen Einzelhandel. Mit 66,37 Prozent entfällt der mit Abstand größte Anteil der hochgerechneten Transaktionen im Jahr 2025 auf die kontaktlose Nutzung der physischen Karte. Weitere 14,37 Prozent werden mit der kontaktbehafteten physischen Karte abgewickelt.
Mobile Bezahlverfahren machen 19,3 Prozent der unbaren Transaktionen aus. Davon entfallen 19,05 Prozent auf digitale Kredit-, Debitkarte oder Girocards, die per NFC und Smartphone genutzt werden. Sonstige mobile Verfahren, etwa Händler-Apps über QR-Code oder Barcode, kommen auf 0,21 Prozent. Ermöglicht wurde dieser Schub unter anderem durch die Teilöffnung der NFC-Schnittstelle der zuvor geschützten Kontaktlos-Schnittstelle des iPhones von Marktführer Apple nach einer Intervention der EU-Kommission, die nun auch Drittanbieter-Apps den Zugang zum kontaktlosen Bezahlen erlaubt. In diesem Zuge bieten Genossenschaftsbanken und der Online-Zahlungsdienstleister PayPal eigene Apps.
Weitere Informationen sind in der EHI-Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2026" erhältlich.



