Top 5 der größten Kostentreiber im Retourengeschäft

Top 5 der größten Kostentreiber im Retourengeschäft

Erklärtext

Retournierte Waren im E-Commerce bedeuten für jeden Händler einen nicht unerheblichen Aufwand. Die Produkte müssen gesichtet, geprüft und wieder für den Verkauf aufbereitet werden. Die aktuelle EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce“ wirft einen genauen Blick auf Kosten und Logistik, die sich hinter dem Retouren verbergen.

Als größte Kostentreiber im Retourengeschäft beurteilen nahezu zwei Drittel (65 Prozent) der befragten Onlinehändler die Prüfung, Sichtung und Qualitätskontrolle der Artikel. 49 Prozent bewerten die Versand- bzw. Porto- und Transportkosten der retournierten Artikel als entscheidende Kostentreiber. Einen nicht zu unterschätzenden Kostenblock bilden auch alle physischen Prozesse, die mit der Rücknahme von Retouren verbunden sind. Hierzu zählen Annahme, Vereinnahmung und Identifikation (46 Prozent), Aufbereitung, Reinigung und Reparatur (38 Prozent) sowie die Wiedereinlagerung der Artikel (32 Prozent).

Der Wertverlust von Artikeln, die nicht mehr als A-Ware weiterverkauft werden können, stellt für immerhin 39 Prozent einen gravierenden Kostenfaktor dar. In einem Fall wurde auch die Vernichtung von nicht mehr verwendbarer Ware genannt, dies dürfte gerade für Artikel mit begrenzter Haltbarkeit eine wichtige Rolle spielen.

Datenbasis

Die Ergebnisse der Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2021“ basieren auf einer im Zeitraum von Mai bis Juli 2021 durchgeführten Umfrage unter Online-Händlern im deutschsprachigen Raum. Insgesamt nahmen 72 Händler an der Online-Befragung teil.

Weitere Statistiken zur Studie finden Sie auf unserer Themenseite Versand- und Retourenmanagement. Die vollständige Studie finden Sie hier.