Konkrete Pläne zu Smart Shelves im Handel

Smart Shelves

Zur EuroCIS 2019 veröffentlichte das EHI Retail Institute gemeinsam mit Microsoft das Whitepaper „Smart Store”, im Rahmen dessen IT-Entscheider aus 90 Handelsunternehmen im deutschsprachigen Raum befragt wurden, welche Bedeutung sie den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Internet of Things (IoT) beimessen und welche konkreten Investitionspläne für die kommende Jahre haben. Beim Blick auf IoT-Anwendungen werden Smarte Regale bzw. Warenträger, d.h. mit Sensorik ausgestattete Möbel, die beispielsweise automatisierte Bestandsmeldungen abgeben und drohende Out-of-stock-Situationen melden, von den Händlern vielfach als Wunschvorstellung für die Zukunft genannt. Einige wenige Pilotprojekte sind bereits auf dem Markt, immerhin 21 Prozent der Experten planen ebensolche für die nahe Zukunft. Bei 29 Prozent der Unternehmen stehen derartige Technologien „unter Beobachtung“, aber es gibt keine konkreten Einsatzpläne. Der Nutzen ist den Entscheidern dabei durchaus bewusst, vielfach ist das Bild eines möglichen Einsatzszenarios aber noch unscharf, oft sind auch die technischen Voraussetzungen in den Filialen nicht vorhanden, und die Kosten einer Umsetzung werden als zu hoch eingeschätzt. Daher ist auch die Zahl der Firmen, die smarte Regale und Warenträger derzeit noch als irrelevant einstufen, vergleichsweise hoch (40 Prozent).