Black Friday

„Black Friday“ und „Cyber Monday“. Beide Aktionstage haben ihre Wurzeln in den USA. Der „Black Friday“ ist für den US-amerikanischen Einzelhandel seit Jahrzehnten eine feste Instanz, um Kunden am Freitag nach dem Erntedankfest („Thanksgiving“) mit Sonderaktionen und Preisnachlässen in die Geschäfte zu locken und gehört zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres. Den „Cyber Monday“ gibt es erst seit einigen Jahren. Er ist die Antwort der Online-Händler auf den „Black Friday“.

Die Schnäppchen-Tage „Black Friday“ und „Cyber Monday“ sind mittlerweile auch in Deutschland angekommen und läuten das für den Handel wichtige Weihnachtsgeschäft ein. Eine im Oktober 2020 durchgeführte Verbraucherumfrage von YouGov ergab, dass neun von zehn Befragten den „Black Friday“ kennen und 77 Prozent wissen, was es damit auf sich hat. Laut der Studie hat knapp ein Viertel der befragten Konsumenten konkrete Einkaufspläne für den Freitag, den 27. November 2020. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) derjenigen, die den Tag kennen, will stattdessen spontan über einen Einkauf am Shopping-Event-Tag entscheiden.

Für den Black Friday und den Cyber Monday 2020 rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit Rekordumsätzen im deutschen Einzelhandel. Insgesamt würden die Verbraucher an beiden Aktionstagen voraussichtlich rund 3,7 Milliarden Euro ausgeben. Dies entspricht 18 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Insgesamt ist die Bedeutung von Black Friday und Cyber Monday für das Weihnachtsgeschäft mittlerweile auch hierzulande erheblich. Im Rahmen der beiden Aktionen würden schätzungsweise Weihnachtseinkäufe für etwa 1,2 Milliarden Euro getätigt.

Im Jahr 2021 fällt der Black Friday am 26. November. Zahlreiche Geschäfte und Online-Händler werden das Shopping-Event mit speziellen Rabattaktionen und Sonderangebote feiern. Im Vorfeld des diesjährigen Events hat Idealo in Zusammenarbeit mit Kantar eine repräsentative Online-Umfrage unter der deutschen Online-Shopping-Bevölkerung durchgeführt. Den Ergebnissen der Verbraucherbefragung zufolge erwarten die befragten Online-Shopper:innen, dass sich die im Zuge der Corona-Pandemie verschärften Lieferengpässe rund um den Schnäppchentag bemerkbar machen werden. 64 Prozent befürchten, dass es zu längeren Lieferzeiten kommt und 65 Prozent rechnen damit, dass Angebote schneller vergriffen sein könnten. Im Hinblick auf das Black-Friday-Budget planen zwei Drittel der Befragten, am diesjährigen Black Friday mindestens genauso viel, wenn nicht mehr als 2020, ausgeben zu wollen. Im Durchschnitt liegt das eingeplante Budget bei 334 Euro. Im Vorjahr lagen die vorgesehenen Ausgaben 26 Prozent höher bei durchschnittlich 265 Euro.

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