
Erklärtext
Bei Kaufentscheidungen durch KI-Agenten zählen für Konsument:innen vor allem Produktqualität, ein günstiger Preis und die Seriosität der Anbieter. Die Markenpräferenz spielt dagegen eine untergeordnete Rolle.
Die Rangfolge der Kriterien zeigt eine klare Spitze. Die Qualität des Produkts steht mit 60 Prozent auf Platz 1, gefolgt vom günstigsten Preis (51 Prozent) und der Seriosität und Vertrauenswürdigkeit von Händler und Produkt (43 Prozent). Ein schneller, verständlicher Überblick über die wichtigsten Produktinformationen folgt auf Rang 4 (35 Prozent). Am Ende der Liste stehen die Schnelligkeit im Einkaufsprozess (21 Prozent) sowie Nachhaltigkeit und Markenpräferenz (18 und 19 Prozent). Die Befragten ordneten dafür alle neun Kriterien in eine Rangfolge. Ausgewiesen ist der Anteil der Befragten, die ein Kriterium auf Rang 1, 2 oder 3 eingeordnet haben.
Die Auswahlkriterien passen zum Einsatzfeld, das die Befragten für KI-Agenten sehen. 73 Prozent können sich vorstellen, einen KI-Agenten für den Vergleich von Produkten, Preisen oder Angeboten zu nutzen. Geht es um die Bezahlung, sinkt die Bereitschaft auf 45 Prozent. Die Befragten wollen KI-Agenten also vor allem für Recherche und Orientierung einsetzen und abschließende Schritte selbst kontrollieren.
Die Gewichtung unterscheidet sich nach Konsumentengruppen. Frauen nennen die Seriosität und Vertrauenswürdigkeit häufiger unter den drei wichtigsten Kriterien (48 Prozent gegenüber 38 Prozent bei Männern). Männer priorisieren den günstigsten Preis etwas häufiger (53 Prozent gegenüber 49 Prozent bei Frauen). Unter 25-Jährige nennen Nachhaltigkeit häufiger (24 Prozent gegenüber 18 Prozent), Befragte über 54 Jahre die Markenpräferenz (20 Prozent gegenüber 12 Prozent).
Weitere Informationen enthält die Studie „KI-Agenten im Einkauf“, erhältlich unter:
https://kpmg.com/de/de/insights/digital-transformation/ki-agenten-im-einkauf.html



