Passantenfrequenz ausgewählter beliebter Einkaufsstraßen Deutschlands, gemessen an der Anzahl der Passanten im Durchschnitt in den KW9/2020 bis KW44/2020 im Vergleich

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Diese Statistik zeigt die Passantenfrequenz ausgewählter beliebter Einkaufsstraßen Deutschlands während der Corona-Krise, gemessen an der Anzahl der Passanten im Durchschnitt in den KW9/2020 bis KW44/20.
Zu den Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland ab Ende März gehörte die Schließung von Gastronomiebetrieben und Einzelhandelsgeschäften, die nicht der täglichen Versorgung der Menschen dienten. Die Passantenfrequenzdaten belegten den Rückgang der Bewegungen im öffentlichen Raum. In den Einkaufsstraßen hatten noch Lebensmittelgeschäfte und Drogeriemärkte sowie Arztpraxen und Büros geöffnet.
Die Zeil in Frankfurt, die Georgstraße in Hannover und die Königstraße in Stuttgart gehören zu den meistfrequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland. Alle drei Shopping-Meilen verzeichneten nach Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen in der KW 13/2020 einen drastischen Rückgang der Passantenzahlen. Während in der KW9/2020 in der Zeil in Frankfurt noch knapp 353.100 Passanten gezählt wurden, waren es in der dritten April-Woche nur noch knapp 99.850 Passanten. In der 17. Kalenderwoche stieg die Zahl der Passanten wieder sprunghaft auf 176.941 Passanten an, nachdem die Geschäfte zum Teil wieder öffnen durften. In der KW30/2020 lag die Zahl der Passanten bei 402.488 und erreichte damit fast wieder das Niveau der 9. Kalenderwoche und der Vorkrisenzeit. Im Oktober stiegen die Infektionszahlen wieder merklich an sodass erneut verschärfende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eingeführt wurden. Die Passantenfrequenz ging in der KW44/2020 auf 300.972 zurück.

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