Inventurdifferenzen durch Diebstähle im deutschen Einzelhandel (2025)

Inventurdifferenzen durch Diebstähle im deutschen Einzelhandel (2025)

Erklärtext

Inventurdifferenzen stellen für den Einzelhandel eine erhebliche wirtschaftliche Herausforderung dar. Der größte Teil entfällt auf den Ladendiebstahl, aber auch unehrliche Mitarbeiter:innen oder Lieferanten und Servicepersonal sowie organisatorische Mängel tragen zu dieser Negativbilanz bei. Wie die EHI-Studie „Inventurdifferenzen 2026“ zeigt, ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr für 2025 bei der Entwicklung der Inventurdifferenzen ein Anstieg der Verluste von 4,95 auf 5,11 Milliarden Euro – eine Steigerung von 3,2 Prozent, während der Umsatz um nur 2 Prozent gestiegen ist.

Der Anteil der durch Diebstahl von Kundschaft, Mitarbeiter:innen, Lieferanten und Servicepersonal verursachten Verluste beläuft sich auf insgesamt 4,33 Milliarden Euro (2024: 4,20 Milliarden Euro). Allein die Kundschaft wird für einen Warenverlust im Wert von 3,05 Milliarden Euro verantwortlich gemacht (2024: 2,95 Milliarden Euro) – ein Plus von 3,4 Prozent. Den eigenen Angestellten werden Verluste in Höhe von 910 Millionen Euro angelastet, Lieferanten und Servicekräften 370 Millionen Euro.