Stationärer Einzelhandel

Studie: EHI erfasst die 1.000 größten stationären Vertriebslinien Deutschlands

Der stationäre Einzelhandel ist nach wie vor die tragende Säule des deutschen Einzelhandels, auch wenn Online- und Versandhandel zunehmend an Marktanteilen gewinnen, so die aktuelle EHI-Studie „Stationärer Einzelhandel Deutschland 2021“. Die Top 1.000 stationären Vertriebslinien erwirtschafteten 2020 einen Netto-Umsatz in Höhe von über 300 Mrd. Euro und damit rund zwei Drittel des gesamten Einzelhandelsumsatzes in Deutschland. Die größte Branche, der Lebensmitteleinzelhandel, ist für 56,9 Prozent des Umsatzes der Top-1.000-Vertriebslinien verantwortlich. An zweiter Stelle rangiert mit deutlichem Abstand „Do-It-Yourself & Einrichten" (14,3 Prozent), gefolgt von der Branche „Mode & Accessoires" (8,8 Prozent).

Knapp 36 Prozent der betrachteten stationären Vertriebslinien bieten ihre Waren auch in einem Onlineshop an, wobei sich die Quote innerhalb der Branchen stark unterscheidet. An der Spitze des Branchenvergleichs verfügen 79,3 Prozent der Vertriebslinien im Bereich „Hobby & Freizeit" über einen Online-Shop, gefolgt von 76,5 Prozent im Einzelhandel mit Technik und 68,9 Prozent im Modehandel. Auf der anderen Seite haben nur 28 Prozent der Waren- und Kaufhäuser einen Online-Shop, im Lebensmitteleinzelhandel sind es gar nur 6,8 Prozent der Vertriebslinien. 493 der Top-1.000 Vertriebslinien und damit knapp die Hälfte sind in einer GmbH organisiert. Die meisten Vertriebslinien haben außerdem ihren Hauptsitz im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (261), gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg (130).

Im deutschen stationären Lebensmitteleinzelhandel führen die Supermärkte von Edeka das Ranking an. Diese erwirtschafteten mit insgesamt 5.912 Verkaufsstellen einen Nettoumsatz von 37,36 Milliarden Euro. In Zeiten der Corona-Pandemie haben die Non-Food-Händler, wie der Modehandel aufgrund von Ladenschließungen und weiteren Lockdown-Maßnahmen zu kämpfen. H&M erzielte im Jahr 2020 trotzdem einen Umsatz in Höhe von 1,9 Milliarden Euro und führt damit das Ranking Mode & Accessoires an. 

Viele weitere interessante Statistiken zum Thema finden Sie auf den Statistiken in der Übersicht, sowie zum Nachlesen in der Studie.

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