
Erklärtext
Der Trend zur Kartenzahlung setzt sich fort. Im stationären deutschen Einzelhandel ist die Kartenzahlung 2025 mit deutlichem Abstand das meistgenutzte Bezahlverfahren. Bargeld verliert weiter an Bedeutung.
Der Umsatzanteil der Kartenzahlung am Gesamtumsatz des stationären Einzelhandels im engeren Sinne ist auf 65,1 Prozent gestiegen (2024: 63,5 Prozent). Die Barzahlung fiel mit 32,3 Prozent (Vorjahr: 33,8 Prozent) erstmals unter die Drittelmarke. Innerhalb der kartengestützten Bezahlverfahren zeigen sich seit einiger Zeit deutliche Anteilsverschiebungen. Vor allem die von Direktbanken ausgegebenen Debitkarten von Visa und Mastercard – die sogenannten New Debits – gewinnen zunehmend an Gewicht im Zahlungsmix des Handels. Marktführer Girocard büßt zwar einen Prozentpunkt ein und kommt nun auf 40,5 Prozent Gesamtumsatzanteil, behauptet damit aber weiterhin klar die Spitzenposition. Die New Debits erreichen mit 9,4 Prozent (plus 2,5 Prozentpunkte) erstmals einen höheren Anteil als klassische Kreditkarten, die mit 8,2 Prozent leicht rückläufig sind (minus 0,1 Prozentpunkte). Die SEPA-Lastschrift kommt auf 6,4 Prozent Umsatzanteil (Vorjahr: 6,2 Prozent), Handelskarten auf 0,6 Prozent (stabil). Der gesamte Kartenumsatz beläuft sich auf 328,6 Mrd. Euro, dies entspricht einem Zuwachs von 14,5 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr. Rechnung und Finanzkauf spielen mit 2,0 Prozent (Vorjahr: 2,1 Prozent) eine untergeordnete Rolle; sonstige Verfahren kommen auf 0,6 Prozent (stabil).
Alle Daten stammen aus der EHI-Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2026", erhältlich unter: https://www.ehi.org/produkt/studie-zahlungssysteme-im-einzelhandel-2026-pdf/




