Konditoreien

Das deutsche Konditorenhandwerk zählte zum 30. Juni 2023 insgesamt 3.448 Fachbetriebe, das sind 10 Betriebe weniger als im Vorjahr. Auf je 100.000 Einwohner kamen im Durchschnitt 4,09 Konditoreibetriebe. Die Branche beschäftigte 67.684 Menschen (einschl. tätiger Unternehmer und Auszubildender). Bis 2019 war die Anzahl der Beschäftigten leicht steigend und ging trotz weiter steigender Betriebsanzahl coronabedingt in den letzten Jahren zurück.

Die Ausbildungsstatistik des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT) wies 2022 für das Konditorenhandwerk einen leichten Rückgang der Auszubildendenzahlen aus. Der Bestand an Auszubildenden im Konditorenhandwerk ist gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 3,91 Prozent (160) gesunken. Im Jahr 2022 bot das Konditorenhandwerk 3.930 jungen Menschen einen qualifizierten Ausbildungsplatz: 3.654 Konditor:innen und 276 Fachverkäufer:innen. Im Konditorenhandwerk haben im letzten Jahr 45 männliche und 243 weibliche Konditorgesellen erfolgreich die Prüfung bestanden.

Im Jahr 2023 setzte das Konditorenhandwerk  mit einem Gesamtumsatz von 2.04 Milliarden Euro (ohne Umsatzsteuer) 8,5 Prozent mehr um als im Vorjahr. Die ersten zwei Quartale des Jahres hatte die Branche mit einem satten Umsatzplus abgeschlossen (jeweils +13,7 Prozent und +6,1 Prozent). Das weitere Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr 2023 war auf die aus Sicht der Konditorei-Café Betriebe guten Wetterverhältnisse gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen.

Das Konditorhandwerk ist regional und mittelständisch geprägt, wobei Familienunternehmen vorherrschen. In der überwiegenden Anzahl der Handwerkskonditoreien ist der Backstube direkt das Ladengeschäft und das Café angegliedert. Die Filialisierung spielt dagegen im Konditorenhandwerk eine eher untergeordnete Rolle.

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