
Erklärtext
Das Drogeriemarktunternehmen Rossmann setzt seine Expansionsstrategie fort. Für 2026 plant der Konzern Investitionen in Rekordhöhe.
Das Investitionsbudget für 2026 beläuft sich auf 613 Millionen Euro – dies entspricht einem Anstieg um 73 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Damit erreichen die Investitionsausgaben der Drogeriemarktkette einen historischen Höchststand. Im Vergleich zu 2023 bedeutet dies nahezu eine Verdopplung. Die Expansion erfolgt überwiegend international: Von den 342 geplanten Neueröffnungen europaweit entfallen lediglich 63 auf den deutschen Markt. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Modernisierung bestehender Standorte mit dem neuen Ladenkonzept voran.
Ende 2025 umfasste das Filialnetz des zweitgrößten deutschen Drogeriemarkthändlers insgesamt 5.209 Märkte in neun europäischen Ländern. Neben Deutschland ist Rossmann in Polen, Ungarn, Tschechien, Albanien, Kosovo, Spanien, in der Schweiz und der Türkei sowie online in Dänemark aktiv. Der Konzernumsatz kletterte 2025 auf 16,6 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders dynamisch entwickelten sich die Umsätze in den Auslandsmärkten mit einem Umsatzplus von 13,0 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Das Auslandsgeschäft trägt mehr als ein Drittel zum Gesamtumsatz bei.
In Deutschland betreibt Rossmann zum Jahresende 2025 insgesamt 2.342 Drogeriemärkte und setzte hierzulande rund 10,5 Milliarden Euro um, 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der durchschnittliche Filialumsatz überstieg im abgelaufenen Jahr erneut die Marke von 4 Millionen Euro.
Europaweit beschäftigt das Unternehmen 67.700 Mitarbeiter:innen, davon 41.300 in Deutschland.
Weitere Informationen zu Rossmann finden Sie im Unternehmensporträt.





