
Die Debenhams Group geht aus der Boohoo Group plc hervor, einem Online-Modehändler. Die Boohoo Group übernahm 2021 den britischen Warenhauskonzern Debenhams aus der Insolvenz. Im März 2025 benannte sich die Boohoo Group plc in Debenhams Group um. Der Konzern begründete den Schritt damit, das Erbe und die Werte des Debenhams-Namens zu bewahren und das Unternehmen auf die Strategie auszurichten, ein führender Online-Marktplatz zu sein.
Der Umbenennung folgte eine mehrjährige Neuausrichtung, die der Konzern als Turnaround-Strategie bezeichnet. Sie ruht auf drei Säulen: der Neugestaltung des Betriebsmodells, der Stärkung der Marke Debenhams und dem Wandel hin zu modeorientierten Marktplätzen. Die Lieferkette wurde im automatisierten Distributionszentrum in Sheffield gebündelt, das Lager in Burnley wurde im Februar 2026 geschlossen.
Das Markenportfolio gliedert sich in drei Gruppen. Die Marke Debenhams ist als digitales Kaufhaus im Marktplatzmodell aufgestellt: Externe Partnermarken verkaufen über die Plattform, der Konzern erhält eine Provision. Laut Bericht umfasst der Marktplatz mehr als 25.000 Partnermarken, die Marke erreicht 5,7 Mio. aktive Kund:innen. Die Eigenmarken und Debenhams-Labels sind Wallis, Coast, Burton, Dorothy Perkins, Oasis, Miss Pap, Nasty Gal und Warehouse. Zu den Youth Brands zählen PrettyLittleThing (PLT), Boohoo und BoohooMAN. Ergänzt wird das Portfolio durch Karen Millen, eine 1981 gegründete, premiumorientierte britische Modemarke, und DSGN Studio, eine Marke für Activewear.
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