Amazon

Amazon.com, Inc. mit Sitz in Seattle ist der weltweit größte Internet-Händler. Das US-Unternehmen wurde 1994 gegründet und ging 1995 online. Seit 1998 ist der Versandhändler mit der Tochtergesellschaft Amazon.de auch in Deutschland präsent. Zusammen mit anderen Verkäufern – ob Privatpersonen oder Unternehmen, die über integrierte Verkaufsplattformen neue und gebrauchte Produkte anbieten können – bietet Amazon eine breit gefächerte Produktpalette, u. a. in den Bereichen Bücher/Musik/Filme, Elektronik und Computer, Haus und Garten, Spielwaren, Lebensmittel, Bekleidung und Schuhe, Gesundheit und Schönheit sowie Sport und Freizeit.

Darüber hinaus betreibt Amazon zahlreiche weitere Dienstleistungen wie den Online-Bezahldienst Amazon Pay und das Mitgliedschaftsprogramm Amazon Prime, das einen schnellen und kostenlosen Versand von Bestellungen sowie den Online-Zugang zu Filmen, Serien und Sportübertragungen bietet.

Ein weiteres wichtiges Geschäftsfeld von Amazon sind die Cloud-Dienste Amazon Web Services. 

Amazon ist laut Ranking von Kantar das wertvollste Unternehmen im Einzelhandel weltweit.

Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2026

Rund 181,5 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 155,1 Milliarden Euro, setzte Amazon im 1. Quartal 2026 um. Das entspricht einem Plus von 17 Prozent in Konzernwährung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt wuchs der Umsatz des Online-Händlers um 15 Prozent.

In Nordamerika stieg der Umsatz im Jahresvergleich währungsbereinigt um 12 Prozent auf rund 104,1 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 89,0 Milliarden Euro). Das internationale Geschäft wuchs um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz in diesem Segment lag bei rund 39,8 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 34,0 Milliarden Euro).

Der Umsatztreiber des Konzerns, die Cloud-Sparte AWS, verzeichnete ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg auf rund 37,6 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 32,1 Milliarden Euro).

Amazon konnte in allen Geschäftsbereichen positive Ergebnisse erzielen. Der Umsatz im Bereich „Stationäres Geschäft“, zu dem auch die Bio-Supermärkte Whole Foods gehören, stieg zwischen Januar und März 2026 um 4 Prozent auf rund 5,8 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 4,9 Milliarden Euro). Besonders stark war das Wachstum im Bereich „Werbedienstleistungen“, dessen Umsatz im Berichtszeitraum um 22 Prozent auf rund 17,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 14,7 Milliarden Euro) stieg.

Das 1. Quartal 2026 schloss Amazon mit einem Nettogewinn von rund 30,3 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 25,9 Milliarden Euro) ab, verglichen mit einem Überschuss von rund 17,1 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 16,3 Milliarden Euro) im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Für das 2. Quartal 2026 prognostiziert Amazon einen Umsatz zwischen 194,0 und 199,0 Milliarden US-Dollar, was einem erwarteten Wachstum von 16 bis 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Das Unternehmen rechnet mit einem Betriebsergebnis zwischen 20,0 und 24,0 Milliarden US-Dollar, verglichen mit einem Betriebsergebnis in Höhe von 19,2 Milliarden US-Dollar im 2. Quartal 2025.

Das Geschäftsjahr 2025

Amazon.com, Inc. hat im Geschäftsjahr 2025 erneut ein robustes Wachstum erzielt. Der weltgrößte Online-Händler konnte seinen Gesamtumsatz auf rund 716,9 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 634,4 Milliarden Euro) steigern, verglichen mit rund 638,0 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 589,4 Milliarden Euro) im Vorjahr. Währungsbereinigt lag das Wachstum im Jahresvergleich bei 12 Prozent.

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