Trendreport – Handelslogistik 2026
Die Handelslogistik bewegt sich im Spannungsfeld zwischen strategischer Neuorientierung und operativer Umsetzung. Aktuelle geopolitische Konflikte, volatile Transportmärkte und instabile Energiepreise machen globale Lieferketten dauerhaft störanfällig. Gleichzeitig verschärfen Omnichannel-Strukturen, steigende Serviceanforderungen, hohe Retourenquoten und neue Fulfillment-Konzepte den Wettbewerb. Mit dem „Trendreport – Handelslogistik 2026“ analysiert das EHI den medialen Diskurs in führenden Fachmedien und leitet daraus Trendthemen der Branche sowie Handlungsempfehlungen für Händler ab.
Insgesamt wurden für die Erhebung 2.383 Artikel der Jahre 2024 und 2025 aus deutschsprachigen Fachmedien zum übergeordneten Themenbereich der Logistik systematisch ausgewertet. Um den prozentualen Anteil der Nennungen der Trendthemen zu identifizieren, wurde jeder Artikel hinsichtlich seiner inhaltlichen Ausrichtung analysiert und mit thematischen Codings versehen.
Trendthemen – Gewinner und Verlierer
Das am häufigsten in den ausgewerteten Artikeln behandelte Trendthema 2025 ist die „Automatisierung im Lager“. Dieses Thema wurde in 7,78 Prozent der Artikel behandelt. Oft kamen auch die Themen „Resilienz und Risiken“ (7,00 Prozent) sowie „Kostendruck und Kostenoptimierung“ (6,77 Prozent) vor.
Im Vergleich zum Jahr 2024 stieg das Thema „Stadtlogistik und Standorte“ in seinem prozentualen Anteil der Thematisierungen in den Fachartikeln (+92,15 Prozent) in besonderem Maße. Auch die Themen „Generative KI im Alltag“ (+71,07 Prozent) und „Echtzeitdaten“ (+57,57 Prozent) waren im Jahr 2025 sehr viel häufiger Thema als noch im Vorjahr.
Im medialen Diskurs sind von 2024 auf 2025 dagegen deutliche Rückgänge bei den Themen „ESG und Nachhaltigkeitsberichte“ (-53,62 Prozent), „Lieferkettengesetz“ (-41,84 Prozent), „Kreislaufwirtschaft“ (-32,49 Prozent) und CO2-Reduktion (-25,11 Prozent) zu beobachten. Dies deutet darauf hin, dass diese Themen zunehmend als regulatorische Rahmenbedingungen verstanden werden und somit an Aufmerksamkeit verlieren.
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