Demographie

Bevölkerung und Privathaushalte in Deutschland

Hier finden Sie eine Auswahl amtlicher Statistiken zur Entwicklung der Einwohnerzahl sowie zur Anzahl und Größe der Privathaushalte in Deutschland.

Zum Ende 2021 lebten in Deutschland nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 83,2 Millionen Menschen und damit etwa so viele wie Ende 2020 und Ende 2019. Die Ursache für die stagnierende Bevölkerungszahl war 2021 die gestiegene Sterbefallzahl, die deutlich höher war als die Zahl der Geborenen. Die Lücke zwischen den Geburten und Sterbefällen konnte allerdings durch die gestiegene Nettozuwanderung geschlossen werden. 2020 war die Nettozuwanderung noch gesunken. 

Im Jahr 2019 sind 42,3 Prozent aller Privathaushalte in Deutschland Single-Haushalte. Der Ein-Personen-Haushalt ist die am häufigsten vorkommende Haushaltsgröße hinter dem Zwei-Personen-Haushalt. Der Anteil der Ein-Personen-Haushalte ist im Laufe der vergangenen Jahrzehnte stetig gestiegen. Auf der anderen Seite gibt es immer weniger Haushalte mit vier oder mehr Personen.

Die durchschnittliche Haushaltsgröße in Deutschland liegt im Jahre 2019 bei genau zwei Personen pro Haushalt. Entsprechend des Trends zum Ein-Personen-Haushalt, zeigt sich im Vergleich mit dem Jahr 2000 (2,16 Personen pro Haushalt) ein deutlicher Rückgang der Zahl. Innerhalb Deutschlands hat Rheinland-Pfalz mit 2,09 die größte durchschnittliche Personenzahl pro Haushalt vorzuweisen. Es folgen Baden-Württemberg (2,08) und Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,03 Personen pro Haushalt.

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