Zalando wächst, Gewinn sinkt

Zalando

Der Online-Modehändler Zalando verzeichnet im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 eine Umsatzsteigerung um 21,5 Prozent im Vorjahresvergleich auf mehr als zwei Milliarden Euro. Das Umsatzplus ist unter anderem auf die Erweiterung des Kundenstammes sowie den Anstieg der durchschnittlichen Bestellungen pro aktiven Kunden zurückzuführen. Der Konzern zählt im 1. Halbjahr 2017 insgesamt 21,2 Millionen aktive Kunden (1. HJ 2016: 18,8 Millionen). Die durchschnittliche Anzahl an Bestellungen pro aktiven Kunden nimmt um 11,2 Prozent auf 3,7 zu.

Das EBIT liegt mit 91,2 Millionen Euro 2,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (1. Halbjahr 2016: 93,6 Millionen Euro). Die EBIT-Marge beträgt 4,4 Prozent der Umsatzerlöse, dies entspricht einem Minus um 1,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Marge wird unter anderem durch die höheren Logistikkosten bedrückt. Zalando investiert in schnellere Lieferungen und Retouren sowie in den Ausbau und die Automatisierung der Logistikinfrastruktur. Der Investitionsaufwand belaufe sich im 1. Halbjahr 2017 laut Unternehmensangaben auf 130 Millionen Euro.

Der Händler für Bekleidung, Schuhe & Accessoires baute mit dem Kauf des auf Streetwear und Basketball spezialisierten Multichannel-Händler Kickz sein Sport- und Lifestyle-Segment weiter aus. Das Zalando-Sortiment wurde zudem durch neue Teilnehmer im Partner-Programm wie Nike, Lacoste und Esprit erweitert.

Die Anzahl der Mitarbeiter des Modeunternehmens stieg zum 30. Juni 2017 um 1.220 auf 13.218 Mitarbeiter gegenüber 11.998 zum 31. Dezember 2016.

Zalando zeigt sich zuversichtlich, die geplante Umsatzsteigerung von 20-25 Prozent im Gesamtjahr 2017 zu erreichen.

Weitere Informationen und Statistiken erhalten Sie im Unternehmensporträt von Zalando.