Weihnachten: Rekord-Budgets der Schweizer Verbraucher für Geschenkekauf

Weihnachten in der Schweiz

Die geplanten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke steigen in der Schweiz im Jahr 2018 um sechs Prozent verglichen zum Vorjahr auf 310 Franken. Dies ergab eine repräsentative Befragung von 400 volljährigen Konsumenten in der Schweiz im Auftrag von Ernst & Young.

64 Prozent der Konsumenten in der Schweiz favorisieren den Kauf ihrer Geschenke bei den Einzelhändlern vor Ort. Allerdings lag der Anteil im Vorjahr noch deutlich höher (76 Prozent). Der Kauf per Mausklick ist für acht Prozent der Befragten die erste Wahl (Vorjahr: elf Prozent). Gestiegen ist der Anteil der Unentschiedenen: Von 13 auf 28 Prozent und somit im Vergleich zum Vorjahr am stärksten zugelegt hat der Anteil der Schweizer, welche ihre Käufe sowohl stationär als auch online tätigen.

Warenhäuser und Einkaufszentren für Geschenkekauf bevorzugt
Warenhäuser, bzw. Einkaufszentren vereinigen dabei den größten Marktanteil auf sich: Hier wollen die Konsumenten in diesem Jahr rund 126 Schweizer Franken für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das entspricht etwa 41 Prozent des durchschnittlich geplanten Weihnachtsbudgets. Auf Rang zwei folgen Fachgeschäfte, die einen Marktanteil von 37 Prozent erreichen. Der Online-Handel weist auf Platz 3 einen Marktanteil von 15 Prozent auf. 

Am häufigsten verschenkt werden in diesem Jahr Lebensmittel – und dabei insbesondere Süßwaren, gefolgt von Büchern bzw. E-Books und Spielwaren. Alle drei Geschenkkategorien verzeichnen deutliche Zuwächse gegenüber dem Vorjahr. Die höchsten Summen geben Verbraucher in der Schweiz für Geschenkgutscheine (47 Franken), Spielwaren (33 Franken) und Lebensmittel/Süßwaren (31 Franken) aus.

Männer spendierfreudiger
Männer planen im Schnitt mehr auszugeben als Frauen: Das durchschnittliche Budget der männlichen Verbraucher für Weihnachtsgeschenke liegt bei 328 Franken. Vor einem Jahr lag es bei 272 Franken. Bei den befragten Frauen hingegen sinkt das Budget um 18 Franken auf durchschnittlich 291 Franken.

Die Ausgaben von Familien mit Kindern steigen deutlich, voraussichtlich um 42 Prozent auf 400 Franken, während das Budget der Alleinstehenden mit 223 Franken 22 Prozent niedriger ist als vor einem Jahr. Betrachtet man die Budgets der Schweizer Konsumenten nach Altersgruppen, so plant die Altersgruppe der 36- bis 45-Jährigen mit dem größten Geschenkbudget – 429 Franken im Schnitt und damit 21 Prozent mehr als 2017.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Themenseite „Weihnachten“ unter dem Reiter Schweiz.