Umsatzwachstum im deutschen Möbelhandel

Ehi-Studie: Möbelhandel in Deutschland wächst

Im Jahr 2016 betrug der Bruttoumsatz mit Möbeln in Deutschland rund 33,73 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Umsatzplus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit bewegt sich der Möbelhandel über dem Niveau des gesamten Einzelhandels, der ein nominales Plus von 2,4 Prozent verzeichnete. 30,4 Milliarden Euro und somit der Großteil des Umsatzes mit Möbeln entfallen auf den privaten Verbrauch, 2,9 Milliarden Euro auf den gewerblichen Bedarf. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie „Marktvolumen und Distributionsstruktur des Handels mit Möbeln 2016“ hervor, das in Zusammenarbeit mit „Der Mittelstandsverbund – ZGV e.V.“ entstanden ist.

Gut drei Viertel des Umsatzes erzielte der Möbelfachhandel. Die branchenfremden Anbieter wie z. B. Bau- und Heimwerkermärkte und Versand- und Online-Händler erwirtschaften knapp ein Viertel des Umsatzes. Einen überdurchschnittlichen Zuwachs wies der Versand- und Online-Handel mit rund 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf. Der Marktanteil des interaktiven Handels stieg von 6,7 Prozent im Jahr 2015 auf 7,3 Prozent im Jahr 2016. Insgesamt erzielten die Versender im vergangenen Jahr 2,66 Milliarden Euro.

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