Umsatzanteil der Barzahlungen sinkt

Zahlungssysteme

EHI-Kartenstudie 2018: Der Umsatzanteil von Bargeld im deutschen Einzelhandel schrumpft seit Jahren stetig, bleibt allerdings das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen.

Während der Anteil kartengestützter Umsätze im deutschen Einzelhandel im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist, ist der Umsatzanteil der Barzahlungen von 51,3 Prozent im Jahr 2016 auf 50,0 Prozent im Jahr 2017 weiter gesunken. Dies ist das Ergebnis der EHI-Studie „Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2018“.

Bargeld bleibt allerdings das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen. Mehr als drei Viertel der Einkäufe (77,2 Prozent) werden immer noch bar bezahlt. Vor allem bei kleinen Einkaufsbeträgen kommen bevorzugt Münzen und Scheine zum Einsatz. Nach Einschätzung der Händler wird die Barzahlung auch in den kommenden fünf Jahren insbesondere für Zahlungen von Beträgen unter 30 Euro dominieren.

Der kartengestützte Umsatz im deutschen Einzelhandel ist 2017 weiter gestiegen. Er liegt bei 196,8 Milliarden Euro, dies entspricht einem Plus von 9,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr und einem Umsatzanteil von 46,9 Prozent (+1,3 Prozentpunkte) am Gesamtumsatz der Einzelhandelsgeschäfte in Höhe von 420 Milliarden Euro. Stärkster Wachstumstreiber des kartengestützten Bezahlens ist das girocard-System mit einem Umsatzanteil von 26,3 Prozent.

Die vollständige Studie ist ab Juni 2018 im EHI-Shop und auf ehi.org erhältlich. Weitere Informationen und Statistiken erhalten Sie bereits auf unserer Themenseite „Zahlungssysteme“.