Tchibo: Umsatz gesunken, Gewinn gestiegen

Tchibo

Der Hamburger Kaffee- und Nonfoodhändler Tchibo erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Gesamtumsatz von 3,15 Milliarden Euro, das entspricht einem organischen Umsatzrückgang von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nominal sank der Umsatz um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus den gestern von der Tchibo-Mutter maxingvest veröffentlichten Zahlen hervor.

Das Einzelhandelsunternehmen Tchibo setzt seinen Konsolidierungskurs fort und stabilisiert das Geschäft. Durch den Ausbau des Premium-Segments konnte der Umsatz bei Kaffee trotz gesunkener Verbraucherpreise gestiegen und der Anteil am hart umkämpften deutschen Kaffeemarkt ausgebaut werden.

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg aufgrund verbesserter Deckungsbeiträge sowie geringerer Marketing- und Vertriebskosten von 17 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 80 Millionen Euro im Jahr 2018. Die EBIT-Umsatzrendite stieg auf 2,5 Prozent (Vorjahr: 0,5 Prozent).

Für 2019 erwartet das Unternehmen einen erneuten Umsatzrückgang aufgrund der schwächeren Frequenzen im stationären Einzelhandel und der sinkenden Preisen im Kaffeemarkt, rechnet aber mit einem stabilen EBIT auf Vorjahresniveau.

Insgesamt steigerte die Tchibo-Muttergesellschaft maxingvest den Umsatz im vergangenen Jahr um 1,0 Prozent auf 10,38 Milliarden Euro. Organisch verbesserte sich der Umsatz um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das EBIT des maxingvest Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2018 auf 1.185 Millionen Euro (Vorjahr: 1.036 Millionen Euro). Damit stieg auch die EBIT-Umsatzrendite erneut an und lag bei 11,4 Prozent (Vorjahr: 10,1 Prozent).

Weitere Informationen und Statistiken zu Tchibo und Maxingvest finden Sie in unseren Unternehmensporträts.