Starbucks optimistisch trotz Umsatzminus

Starbucks

Der amerikanische Kaffeebar-Betreiber Starbucks meldet für das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 2019/2020 im Zuge der Covid-19-Pandemie rückläufige Umsatzzahlen.

Der Umsatz auf vergleichbarer Fläche ging im Zeitraum Juli bis September gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent zurück. Laut Starbucks konnte das Frequenzminus von 23 Prozent durch um 17 Prozent höhere Durchschnittsbons teilweise aufgefangen werden. Das Unternehmen eröffnete im vierten Quartal netto 480 neue Filialen, was im Jahresvergleich ein Wachstum von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ergab. Zum Stichtag 27. September 2020 zählte Starbucks weltweit über 32.660 Kaffeebars. Über die Hälfte davon werden in Eigenregie betrieben.

Im zweitwichtigsten Markt China konnte der Umsatzrückgang auf 3 Prozent begrenzt werden. Entsprechend zufrieden zeigte sich Kevin Johnson, Präsident und CEO von Starbucks: „Ich bin sehr zufrieden mit unserem guten Abschluss des Geschäftsjahres 2020, der durch eine schneller als erwartete Erholung in unseren beiden führenden Wachstumsmärkten, den USA und China, untermauert wird". Mehr als 60 Prozent aller Standorte operieren in den USA (15.337 Filialen) und in China (4.706 Filialen).

Der konsolidierte Nettoumsatz sank im Quartalsvergleich von 6,75 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr auf 6,2 Milliarden Dollar im letzten Quartal 2020. Dies sei in erster Linie auf Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Der Gewinn sank im 4. Quartal um 51 Prozent auf 393 Millionen US-Dollar.

Bezogen auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2019/2020 sank der konsolidierte Nettoumsatz um 11,3 Prozent auf 23,5 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen führt den Umsatzrückgang auf die Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Pandemie zurück und beziffert den aufgrund von vorübergehenden Geschäftsschließungen, angepassten Geschäftsöffnungszeiten und niedrigeren Kundenfrequenzen entgangenen Umsatz auf rund 5,1 Milliarden US-Dollar. Starbucks zufolge haben derzeit wieder 98 Prozent der selbstgeführten und 93 Prozent der lizenzierten Filialen geöffnet. Der anrechenbare Nettogewinn betrug für das Geschäftsjahr 928,3 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum betrug er 3,6 Milliarden Dollar.

Auf das Geschäftsjahr 2020/2021 blickt das Unternehmen optimistisch. Dank der branchenführenden digitalen Plattform und der Fähigkeit zu raschen Innovationen ist Johnson zuversichtlich, dass „Starbucks aus der Covid-19-Pandemie als ein stärkeres und widerstandsfähigeres Unternehmen hervorgehen wird“.

Weitere Informationen und Statistiken zu Starbucks finden Sie in unserem Unternehmensporträt.