Spielwarenbranche erwartet für 2018 ein leichtes Umsatzplus

Spielwaren

Die Spielwarenbranche erwartet für dieses Jahr ein leichtes Umsatzplus von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Händler gehen optimistisch in das diesjährige Weihnachtsgeschäft.

Dank der guten Arbeitsmarktlage und des anhaltenden Baby-Booms der letzten fünf Jahre geht der Bundesverband des Deutschen Spielwaren-Einzelhandels (BVS) auf der Basis der Datenauswertung aus dem Verbraucherpanel der npdgroup deutschland GmbH davon aus, dass die Bundesbürger im Jahr 2018 rund 3,1 Milliarden Euro für Spielzeug ausgeben werden.

Die Adventszeit ist für Spielwarenhändler die wichtigste Zeit des Jahres. Das Weihnachtsgeschäft in den beiden Monaten November und Dezember macht rund 40 Prozent des Jahresergebnisses aus.

Interaktive Puppen und klassisches Spielzeug auf dem Gabentisch
Beliebt sind in diesem Jahr interaktive Puppen, mit denen die Kinder dank eingebauter Sensoren interagieren und sprechen können. Klassisches Spielzeug wie Pferde und Eisenbahnen gehört aber weiterhin unter den Weihnachtsbaum.

Am liebsten kaufen die Deutschen weiterhin in stationären Geschäften.
Spielzeug kaufen die Deutschen weiterhin vorwiegend im stationären Einzelhandel. Dort geben sie 60 Prozent ihres Spielzeug-Budgets aus. Der Online-Handel gewinnt an Bedeutung. Auch 2018 werden die Bundesbürger wahrscheinlich wieder mehr Geld für Spielzeug online ausgeben, ob in den Online-Shops der stationären Händler oder bei Internet-Pure-Players.

Weitere Informationen und Statistiken zum Spielwareneinzelhandel finden Sie auf unserer Branchenseite.