Self-Checkout und Self-Scanning im deutschen Handel

Self-Checkout (SCO) und Self-Scanning

Selbstbediener-Kassen gewinnen im deutschen Handel erheblich an Fahrt. Immer mehr deutsche Geschäfte bieten ihren Kunden die Möglichkeit an, den Scan- und Bezahlvorgang selbst in die Hand zu nehmen. Dies zeigt die aktualisierte EHI-Markterhebung zu Self-Checkout- und Self-Scanning-Systemen in Deutschland. Im Vergleich zum Stand August 2015 hat sich die Zahl der Einzelhandelsgeschäfte mit stationären Self-Checkout-Systemen in den letzten zwei Jahren in Deutschland um rund 65 Prozent erhöht. Waren es im Jahr 2015 noch 295, so sind es heute 488 Geschäfte. Das EHI rechnet mit einem weiteren Wachstum in diesem Bereich. So werden bis zum Jahresende 2017 über 500 Geschäfte ihren Kunden stationäre SB-Kassen anbieten. Insgesamt verfügt der deutsche Handel derzeit über rund 3.020 stationäre Self-Checkout-Kassen.
Auch die Anzahl mobiler Self-Scanning-Systeme sind in den letzten zwei Jahren ähnlich stark wie die Anzahl der SCO-Kassen gestiegen (64 Prozent). Boten vor zwei Jahren 25 Geschäfte ihren Kunden Self-Scanning-Systeme an, waren es im August 2017 insgesamt 41 Märkte. Im Allgemeinen stehen in diesen Märkten jeweils mindestens 60 Handscanner für den Kundeneinsatz zur Verfügung.
Weitere Informationen und Statistiken zu Self-Checkout- und Self-Scanning-Systemen finden Sie auf unserer Themenseite.