Rewe Group steigert Umsatz

Die Rewe-Group steigert ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2017

Die Rewe Group konnte im Geschäftsjahr 2017 beim Umsatz in allen Geschäftsfeldern im In- und Ausland kräftig zulegen. Der Gesamtaußenumsatz der Kölner Handelsgruppe wuchs um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 57,8 Milliarden Euro. In Deutschland steigerte sie den Umsatz um 7,1 Prozent zum Vorjahr auf 41,7 Milliarden Euro, im Ausland um 5,7 Prozent auf 16 Milliarden Euro. Der Auslandsanteil am Gesamtaußenumsatz der Rewe Group verringerte sich leicht um 0,3 Prozentpunkte auf 27,7 Prozent.

Filial- und Beschäftigtenzahl steigt

Die Zahl der Verkaufsstellen der Rewe Group in Deutschland und dem europäischen Ausland erhöhte sich um 3,7 Prozent im Vorjahresvergleich auf 15.313. 

Die Zahl der Beschäftigten im fortgeführten Geschäft wuchs im abgelaufenen Berichtjahr um 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 345.434 Köpfe. In Deutschland stieg die Beschäftigtenzahl auf 254.097 (+7,7 Prozent) und im Ausland auf 91.337 (+1,7 Prozent). Die Rewe-Gruppe steigerte auch die Zahl der Auszubildenden. Sie erhöhte sich zum Stichtag 30. September um 2,8 Prozent auf 8.394 (Vorjahr: 8.168).

Rewe-Konzern 

Der Umsatz des Rewe-Konzerns aus fortzuführendem Geschäft stieg im vergangenen Jahr um 8,3 Prozent von 45,6 auf 49,4 Milliarden Euro. In Deutschland wuchs der Rewe-Konzern um 9,5 Prozent und im Ausland um 5,7 Prozent. Exklusive der Sondereffekte durch die Übernahme von Kaiser’s Tengelmann-Filialen, die Gründung der Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG (SuNo) mit ihren Sky-Märkten sowie durch die Konsolidierung des neu gegründeten Joint Ventures mit der Rewe Dortmund betrug das Umsatzwachstum 4,4 Prozent. 

Das unbereinigte operative Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft lag bei 491 Millionen Euro. Vor den genannten Sondereffekten im Geschäftsjahr 2017 betrug das EBITA des Rewe-Konzerns 594 Millionen Euro. 

Der Jahresüberschuss des Rewe-Konzerns ging 2017 voraussichtlich um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 338 Millionen Euro zurück. Die Differenz zum Vorjahr führt das Unternehmen ausschließlich auf die mit den Kaiser’s und Sky-Filialübernahmen verbundenen Kosten zurück.

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Anlagevermögen und Firmenwerte (EBITDA) erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert (ohne einmalige Sondereffekte im Geschäftsjahr 2016) von 1,53 Milliarden auf 1,65 Milliarden Euro.

Hohe Investitionstätigkeit

Der Kölner Handelskonzern investierte im vergangenen Jahr insgesamt 1,9 Milliarden Euro und damit deutlich mehr als im Vorjahr (1,6 Milliarden Euro). Für sein weiteres Wachstum sind auch im laufenden Jahr hohe Investitionen geplant. Insgesamt 2,4 Milliarden Euro, davon allein 1,5 Milliarden Euro in Deutschland, will der Konzern vor allem in die weitere Expansion und die Modernisierung der Märkte, in den Erwerb eigener Handelsimmobilien, in die digitale und logistische Infrastruktur sowie in die Qualifikation der Mitarbeiter investieren.

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