Kartengestützter Umsatz nimmt zu

EHI-Studie „Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2017“.

Der kartengestützte Umsatz des deutschen stationären Einzelhandels nimmt seit Jahren stetig zu. Auch im Jahr 2016 konnte wieder ein deutliches Plus erzielt werden, so das Ergebnis der EHI-Studie „Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2017“. Insbesondere die girocard verzeichnet einen satten Zuwachs. Begünstigt wird die positive Entwicklung auch durch die Gebührenliberalisierung, die für eine gesteigerte Kreditkartenakzeptanz bei den Händlern gesorgt hat. Insgesamt wurden 45,6 Prozent der Zahlungen des gesamten stationären Einzelhandelsumsatzes per Karte abgewickelt. Bargeld bleibt dennoch das beliebteste Zahlungsmittel der Kunden. Zwar liegt der Umsatzanteil von Bargeld bei nur noch etwas mehr als der Hälfte (51,3 Prozent) des Gesamtumsatzes, der deutsche Kunde zahlt trotzdem nach wie vor die meisten (77,9 Prozent) seiner Einkäufe bar. Vor allem für geringfügige Beträge wird bevorzugt Bargeld eingesetzt. Der weiterhin hohe Anteil an Bargeldzahlungen liegt zum Teil am Mangel an Alternativen, die eine breite Akzeptanz bei der Kundschaft finden und flächendeckend im deutschen Einzelhandel eingesetzt werden können. Das führende Kartensystem für kontaktloses Bezahlen, girocard, versucht diese Lücke allerdings seit diesem Jahr mit girocard kontaktlos (bis zu Beträgen von 25 Euro) zu schließen.

Weitere Informationen und Statistiken finden Sie auf unserer Handelsthemenseite "Zahlungssysteme".