Ikea: Steigende Umsätze, weniger Gewinn

Ikea steigert Umsätze, weniger Gewinn

Der Ikea-Konzern meldete für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 zwar einen Zuwachs des Einzelhandelsumsatzes auf bereinigter Basis um 3,5 Prozent auf 34,1 Milliarden Euro im Vorjahresvergleich, gleichzeitig sank der Gewinn jedoch von 4,2 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2016 auf 2,5 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2017. Der Konzern erklärte, die Zahlen seien aufgrund umfassender Umstrukturierungen nur bedingt vergleichbar. Beispielsweise wurde im vergangenen Geschäftsjahr das Großhandelsgeschäft auf eine andere Gesellschaft innerhalb der Gruppe verlagert.

Während des Geschäftsjahres 2017 eröffnete das Unternehmen 13 neue Ikea-Einrichtungshäuser. Somit erhöhte sich die Anzahl der Ikea-Möbelhäuser (inklusive Franchisenehmern) auf insgesamt 403 Geschäfts, davon 56 in Nordamerika. Zudem hatte der Konzern 31 Distributionsstandorte für die Belieferung der Einrichtungshäuser in 18 Ländern.

Insgesamt zählte der Konzern 936 Millionen Besucher in den Möbelhäusern, die Website registrierte 2,3 Milliarden Besuche. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 190.000 Mitarbeiter.

Ikea Deutschland: Online-Handel wächst stark

Ikea Deutschland erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 4,87 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von 2,4 Prozent. Besonders stark wächst der Online-Handel in Deutschland. Der E-Commerce-Nettoumsatz wuchs um 30,7 Prozent auf 304 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anteil von 6,3 Prozent am Gesamtumsatz. Mit Gastronomie und Food-Sortimenten erwirtschaftete Ikea ein Umsatzplus um 4,1 Prozent auf 230,5 Millionen Euro.

Ikea Deutschland zählte im vergangenen Jahr 97,8 Millionen Besucher und 52,9 Millionen Kunden. Der Durchschnittsbon betrug 92 Euro. Das Unternehmen beschäftige zum Ende des Geschäftsjahres 18.299 Mitarbeiter in Deutschland.

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