Hornbach: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

Hornbach

Im Jubiläumsjahr 2018 erreicht die Hornbach-Gruppe ihre Umsatzziele, verdient aber wesentlich weniger. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019 um 5,3 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Der Konzernjahresüberschuss sank um 30,2 Prozent auf 40,9 Millionen Euro.

Der Hornbach-Konzern erhöhte im Geschäftsjahr 2018/2019 (1. März 2018 – 28. Februar 2019) trotz teilweise extremer Witterungsbedingungen im Frühjahr und im Sommer seinen Nettoumsatz um 5,3 Prozent auf 4,096 Milliarden Euro. Flächen- und währungsbereinigt entspricht dies einem Wachstum um 4,2 Prozent zum Vorjahr. Beim Gewinn musste das Unternehmen hingegen deutliche Einbußen hinnehmen. Hornbach investierte in die digitale Transformation und die Verbesserung des stationären Marktauftritts durch Marktumbauten oder Instandhaltungsmaßnahmen. Die für diese Aktivitäten entstandenen Personal- und Sachkosten wuchsen überproportional zum Umsatz. Das um nicht-operative Sondereffekte bereinigte EBIT ging vor diesem Hintergrund trotz des erfreulichen Umsatzwachstums um 25,6 Prozent auf 81,9 Millionen Euro zurück. Das Konzernbetriebsergebnis verringerte sich um 34,5 Prozent auf 67,2 Millionen Euro. Der Konzernjahresüberschuss sank um 30,2 Prozent auf 40,9 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 will der Konzern das Investitionsvolumen von 130 Millionen Euro nicht überschreiten und den Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern.

Steigerung der Flächenleistung um 3,5 Prozent
Das Do-it-yourself-Einzelhandelsunternehmen betrieb zum Ende des Geschäftsjahres 2018/2019 158 großflächige Bau- und Gartenmärkte in neun europäischen Ländern, darunter 97 in Deutschland. Bei einer Gesamtverkaufsfläche von rund 1,85 Millionen Quadratmetern betrug die durchschnittliche Verkaufsfläche eines Hornbach-Baumarkts mehr als 11.700 Quadratmeter. Der durchschnittliche Jahresumsatz einer Filiale erhöhte sich im Berichtsjahr von 24,9 Millionen Euro auf 25,9 Millionen Euro. Die Flächenproduktivität stieg um 3,5 Prozent von 2.135 auf 2.210 Euro je Quadratmeter.

Verknüpfung von Online- und Offline-Geschäft wird vorangetrieben
Für das Geschäftsjahr 2018/2019 sind drei Neueröffnungen in Schweden, der Slowakei und den Niederlanden geplant. In Deutschland soll die Zahl der Filialen konstant bleiben. Neben dem stationären Geschäft ist Hornbach mit einem Online-Shop in allen Ländern präsent und setzt auf die Verknüpfung beider Vertriebskanäle on- und offline.

Der drittgrößte Handelskonzern der deutschen DIY-Branche beschäftigte zum 28. Februar 2019 europaweit 20.118 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (einschließlich passiver Beschäftigungsverhältnisse), davon 8.893 außerhalb Deutschlands.

Weitere Informationen und Statistiken zur Hornbach-Gruppe finden Sie im Unternehmensporträt.