Fast jeder dritte Online-Shop setzt auf Cross- oder Omnichannel

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Im Ranking der 1.000 umsatzstärksten Online-Shops Deutschlands ist die Anzahl der Online-Pure-Player weiterhin am stärksten, die Cross- und Omnichannel-Händler bilden die zweitgrößte Gruppe. In den letzten 12 Monaten ist die Anzahl der Online-Händler, die auf eine Kanalverknüpfung setzen, um 14 Prozent gestiegen. Das ergab die aktuelle EHI-Studie „Omnichannel-Commerce 2019“.

Unter den untersuchten 1.000 umsatzstärksten Online-Shops sind Online-Pure-Player nach wie vor am stärksten vertreten. Insgesamt finden sich 451 Singlechannel-Shops wie amazon.de oder aboutyou.de, die auf eine Online-Einkaufserfahrung via Desktop oder Mobile setzen. Die Online-Pure-Player bilden damit die größte Gruppe nach Mehrkanal-Modell innerhalb des Rankings. 237 Multichannel-Shops vertreiben neben dem Online-Geschäft über stationäre Stores oder einen Katalog ihre Waren, verknüpfen diese Touchpoints allerdings nicht miteinander.

Demgegenüber finden sich 312 Online-Shops, die eine Kanalverknüpfung implementiert haben, es sind 14 Prozent mehr Shops als im Jahr zuvor. Damit betreibt nahezu ein Drittel der Online-Shops Cross- oder Omnichannel-Commerce. Sie bieten mindestens einen der fünf untersuchten Omnichannel-Services an: Click & Collect mit Online-Bezahlung, Click & Collect mit Filial-Bezahlung, Instore-Return, Instore-Order, stationäre Verfügbarkeitsanzeige.

Betrachtet man die Top-100-Online-Shops, so dominiert Cross- und Omnichannel wiederum: Mit 49 Shops setzt fast jeder zweite auf die Verknüpfung zwischen Online und Offline.

Weitere Informationen und Statistiken zum Thema Omnichannel finden Sie auf unserer Themenseite „Omnichannel-Commerce“.