EHI analysiert Reifegrad von E-Food-Shops

E-Food

In seiner aktuellen Studie „Onlineshop-Maturity-Index 2018 – E-Food-Shops“ analysiert das EHI Retail Institute den Reifegrad von E-Food-Shops in Deutschland anhand unterschiedlicher Kriterien, die dazu beitragen, den Einkauf für den Kunden komfortabel, sicher und angenehm zu machen. Zu den Kriterien gehören Benutzerführung und -freundlichkeit, Integrität, Datenschutz und Datensicherheit, Suche, Produktpräsentation, Bestellung, Fulfillment und Kundenservice.

Im deutschen Online-Lebensmittelhandel können sich Kunden meist auf eine gute Benutzerführung und eine hohe Datensicherheit verlassen, aber Bestellkomfort und Omnichannel-Services – sofern ein stationärer Laden existiert – sind noch ausbaufähig. „Im Vergleich zu anderen Branchen ist die Performance von E-Food-Shops steigerungsfähig,“ fasst Simone Sauerwein, Projektleiterin beim EHI zusammen.

Von 40* untersuchten Lebensmittel-Online-Shops erzielen 7,5 Prozent der Shops mehr als 100 OMI-Punkte und gehören damit der Reifegradstufe „Shopping-Highlights“ an. Hier findet der Kunde ein flüssiges und intuitives Einkaufserlebnis. Etwas mehr als die Hälfte der untersuchten Online-Lebensmittelgeschäfte erreicht mit einer Bewertung von 80 bis 99 OMI-Punkten den Reifegrad „Fine Shopping Experience“. Mit weniger als 80 OMI-Punkten ist ein knappes Drittel der dritten Stufe „Standard-Shop“ zuzuordnen, erfüllt damit aber immerhin noch die aktuellen Kundenerwartungen. Bei 7,5 Prozent der Shops ist das Einkaufserlebnis noch stark ausbaufähig, sie erzielen weniger als 60 Punkte und fallen in die Kategorie „Einfacher Onlineshop“.

Das Ranking der Top-10-E-Food-Shops nach Reifegrad wird von gourmondo.de mit 108,3 OMI-Punkten angeführt, gefolgt von shop.rewe.de (103,4 OMI-Punkte). Auf dem dritten Rang landet alles-vegetarisch.de mit einem OMI-Wert von 100,4.

Weitere Informationen zum Thema E-Food finden Sie auf unserer Themenseite „Online-Lebensmittelhandel”.

Die Studie ist im EHI-Shop erhältlich.

* Die Stichprobe umfasst nur Händler, die entweder ein, mit einem stationären Supermarkt vergleichbares, Vollsortiment anbieten oder ein Spezialsortiment, das auch kühlpflichtige Artikel umfasst. Generalisten mit eigener Lebensmittelabteilung/-sparte (z. B. AmazonFresh), reine Bestell-Apps (z. B. Picnic) und geschlossene Shopping-Communities wurden nicht berücksichtigt.