Die Deutschen geben über 50 % ihres Konsumbudgets für Wohnen, Ernährung und Bekleidung aus

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2018 monatlich im Schnitt 2.740 Euro für den Konsum ausgegeben, davon 1.390 Euro für Wohnen, Ernährung und Bekleidung, so erste Ergebnisse der alle fünf Jahre stattfindenden Haushaltserhebung des Statistischen Bundesamts.

Insgesamt sind die durchschnittlichen Konsumausgaben der Privathaushalte in Deutschland 10,5 Prozent höher als bei der letzten Erhebung im Jahr 2013 und 31,2 Prozent höher als im Jahr 1998 (2.061 Euro).

Für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren gaben die deutschen Haushalte im Jahr 2018 im Schnitt 360 Euro aus, dies entspricht 13 Prozent der gesamten Konsumausgaben.

Auf Bekleidung und Schuhe entfielen im Schnitt 5 Prozent der Konsumausgaben aus, in absoluten Werten 122 Euro je Haushalt monatlich.

Über ein Drittel ihres Konsumbudgets (908 Euro monatlich) verwenden die deutschen Privathaushalte für den Bereich Wohnen. Dieser Posten machte wie in den vergangenen Jahren den größten Anteil der Konsumausgaben aus. Zu den Ausgaben für Wohnen zählen in der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) neben den Wohnungsmieten (einschließlich Betriebskosten) auch die Ausgaben für Energie und Instandhaltung.

Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) ist eine freiwillige Haushaltserhebung, bei der rund 60 000 private Haushalte in Deutschland freiwillig Auskunft zu ihren Ausgaben und Einnahmen, ihren Wohnverhältnissen sowie ihrer Ausstattung mit Gebrauchsgütern geben. Weitere Informationen zur Entwicklung der Konsumausgaben der Privathaushalten in Deutschland finden Sie in unserer Rubrik „Einkommen, Kaufkraft, Konsum, Lebensbedingungen“.