Budnikowsky: Umsatz leicht rückläufig

Die Hamburger Drogeriemarktkette Budnikowsky konnte ihr Vorjahresergebnis im Geschäftsjahr 2018/19 mit einem Konzernumsatz von 420,9 Millionen Euro nicht halten und verzeichnete einen Rückgang von -1,4 Prozent (2017/18: 427,1 Mio. Euro).

Der Jahresfehlbetrag lag bei -2,78 Millionen Euro (2017/18: -1,43 Mio. Euro). Die Filialumsätze bewegten sich rund -0,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Für die Umsatzentwicklung zeichnet sich nach Unternehmensangaben vor allem ein Rückgang im Geschäft mit Milchnahrung verantwortlich. Bereinigt um diesen Effekt fielen die Filialumsätze laut Unternehmensangaben sogar leicht positiv aus.

Das Großhandelsgeschäft konnte die Drogeriemarktkette im Zuge einer Kooperation mit der Edeka im Mai 2018 erfolgreich ausgliedern und auf die BHSG (BUDNI Handels- und Servicegesellschaft GmbH) übertragen. Auch hier bewegen sich die Umsätze mit einem Plus von 0,1 Prozent auf Vorjahresniveau.

Mit Edeka auf Expansionskurs

Bislang war Budnikowsky vornehmlich in Hamburg und im norddeutschen Raum präsent. Im Mai und Dezember 2018 hat das familiengeführte Unternehmen erstmals zwei Filialen in Berlin eröffnet. Zum Ende des Geschäftsjahres zählte die Drogeriekette insgesamt 183 Filialen und beschäftigte im  Jahresdurchschnitt 3.084 Arbeitnehmer.
Zukünftig plant das Hamburger Traditionsunternehmen verstärkt in die Filialmodernisierung, Optimierung des Filialportfolios und Digitalisierung zu investieren. Zudem möchte Budnikowsky seine Zusammenarbeit mit der Edeka weiter intensivieren. Die erste Filiale in Führung und Verantwortung der Edeka-Gruppe öffnete in Bremerhaven im Januar 2019.