Baumarktbranche meldet für die ersten neun Monaten 2019 deutliches Umsatzplus

Baumärkte

Die deutschen Baumärkte erwirtschafteten in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 mit 15,05 Milliarden Bruttoumsatz ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das geht aus den neuesten Ergebnissen des BHB-/GfK-Panels hervor.

Die meisten DIY-Handelsunternehmen sind mit dem bisherigen Jahresverlauf zufrieden. Sie konnten von der sehr früh einsetzenden Gartensaison und dem heißen Frühsommer profitieren. Umsichtige Order und Bevorratung konnten dabei in entsprechende Mehrumsätze umgemünzt werden, so Dr. Ralf Bartsch, Sprecher des BHB-Vorstandes.

Neben den saisonabhängigen Sortimenten entwickelten sich auch die angestammten Heimwerkersortimente sehr positiv. Die Verbraucher investierten verstärkt in die Renovierung ihrer Häuser und Wohnungen. Das lässt sich u.a. aus den überproportionalen Umsatzentwicklungen bei den renovierungsaffinen Sortimenten ablesen.

Kräftige Zuwächse meldeten die Unternehmen vor allem bei den Sortimenten Gartenchemie/Erden/Saatgut (+11,8 Prozent), Bauchemie/Baumaterial (+8,1 Prozent) und bei Möbeln (+7,8 Prozent). Gartensortimente konnten auch noch über fünf Prozent wachsen. Rückläufig waren dagegen die Umsätze bei den Sortimenten Gartenmöbeln (-3,3 Prozent) und Wohnen/Deko (-1,8 Prozent).

Der BHB gab auch Zahlen zur Entwicklung der Baumarktbranche in Österreich und in der Schweiz in den ersten neun Monaten des Jahres bekannt. Während für die Bau- und Heimwerkermärkte in Österreich ein deutliches Umsatzplus von über vier Prozent auf 2,06 Milliarden Euro zu Buche steht, blieben die Umsätze der Baumarktunternehmen in der Schweiz mit einem Umsatz von 2,57 Milliarden Schweizer Franken konstant.

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