Bäckerhandwerk: Umsatz steigt, Zahl der Betriebe sinkt

Bäckerhandwerk

Der Gesamtumsatz im deutschen Bäckerhandwerk stieg im Jahr 2016 auf 14,29 Milliarden Euro – das entspricht einem Umsatz je Betrieb von rund 1,22 Millionen Euro. Die Zahl der Handwerksbäckereien ging allerdings erneut zurück. Zum 31. Dezember 2016 gab es bundesweit insgesamt 11.737 Betriebe, knapp 420 weniger gegenüber dem Vorjahr. Der Konzentrationsprozess der letzten Jahre setzt sich fort: die Umsätze steigen kontinuierlich, während die Zahl der Betriebe sinkt. Das Bäckerhandwerk ist weiterhin von kleinen Betriebsstrukturen geprägt: 64,3 Prozent der Betriebe gehören der Umsatzgrößenklasse unter 500.000 Euro pro Jahr, erzielen allerdings nur 8,3 Prozent des gesamtes Umsatzes. Der größte Anteil am Umsatz (66,2 Prozent) wird von 4,6 Prozent der Betriebe erwirtschaftet, die einen Jahresumsatz über 5 Millionen Euro erzielen (66,2 Prozent).

Die Beschäftigtenzahl im deutschen Bäckerhandwerk ging im Jahresdurchschnitt 2016 um 1.800 auf 273.400 zurück. Auch bei der Auszubildendenzahl verzeichnete das Bäckerhandwerk erneut einen Rückgang. Insgesamt sank die Zahl der Lehrlinge um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 17.874. Im Ausbildungsberuf Bäcker/-in nahm die Zahl der Lehrlinge über alle Lehrjahre um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 6.154 ab. Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse für den Beruf Bäckereifachverkäufer/-in ging um 6,9 Prozent auf 11.549.

Weitere Informationen zum deutschen Bäckerhandwerk finden Sie auf der Branchenseite „Bäckereien”.