Handelsdaten-Lexikon: Definition von Gesetz der großen Zahl

 

Gesetz der großen Zahl


Die Häufigkeit mit der ein Zufallsereignis eintritt, nähert sich seiner rechnerischen Wahrscheinlichkeit immer weiter an, je häufiger ein Zufallsexperiment durchgeführt wird. Diese statistische Gesetzmäßigkeit nennt sich „Das Gesetz der großen Zahlen“.

Beispiel: Beim Wurf einer Münze existieren die Zufallsereignisse Kopf oder Zahl. Die Wahrscheinlichkeit für Kopf liegt bei 50 Prozent. Je häufiger die Münze geworfen wird, desto eher tritt bei 50 Prozent aller Würfe tatsächlich das Ereignis Kopf ein. Wenn die Münze beispielsweise 10.000-mal geworfen wird, wird die Abweichung von 50% nur noch im unteren Nachkommastellenbereich liegen.

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