Sekundärdaten
Bei Sekundärdaten handelt es sich um Daten, die nicht mehr in die individuelle Fallebene der statistischen Einheiten unterteilt werden können. Im Gegensatz zu den Primärdaten sind Berechnungen zu Durchschnitt, Korrelationen usw. nicht mehr möglich.
Ein Beispiel: Bei einer Befragung werden 10.000 Personen gefragt, wie viel Sport sie in der Woche treiben. Im Primärdatensatz liegt 10.000-mal eine spezifische Antwort in Stunden vor. Ein Beispiel für einen Sekundärdatensatz wäre eine Tabelle, die zeigt, wie viele Personen 0-2 Stunden, 3-4 Stunden usw. angegeben haben. Während aus den Primärdaten eine korrekte Durchschnittszahl für die Stichprobe ermittelt werden kann, ist dies aus der vorliegenden Sekundärdaten-Tabelle nur noch näherungsweise möglich. Wenn etwa 500 Personen in das Intervall 0-2 Stunden fallen, gibt die Tabelle keinen Aufschluss darüber, wie viele Befragte etwa genau „0 Stunden“ angegeben haben.
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