Daten & Fakten zur Viehwirtschaft
Betriebe der Viehwirtschaft halten Tiere, um diese ökonomisch zu nutzen. Zu den Produkten der Viehwirtschaft zählen unter anderem Eier, Fleisch, Milch und Wolle. Die Nutztierhaltung gehört zur Landwirtschaft, die Verarbeitung von tierischen Produkten zur Lebensmittelindustrie.
Die
Zahl der Erwerbstätigen in der Viehwirtschaft in Deutschland hat sich von 1998 bis 2008 um fast 50 Prozent erhöht. In der Landwirtschaft insgesamt ging die Beschäftigtenzahl im gleichen Zeitraum knapp 16 Prozent weniger Menschen beschäftigt. Der Großteil der
viehhaltenden Betriebe (Im Jahr 2007 waren es 170.000) hält Rinder. In jeweils rund 80.000 Betrieben werden Schweine und Geflügel gehalten. Die
größte Viehgruppe in Deutschlands sind Masthähnchen und Legehennen mit mehr als einer Millionen Exemplaren (Stand 2007). Zum Vergleich: Die Anzahl der Kühe liegt bei knapp 4,8 Millionen Tieren. Die Weser-Ems-Region ist die nutzviehreichste Region in Deutschland. 2003 gab es in diesem Gebiet rund fünf Millionen
Schweine und fast 1,5 Millionen
Rinder.
Die Viehwirtschaft in Deutschland setzt zunehmend auf eine artgerechte Tierhaltung. In 2007 stammten knapp 10.000 Tonnen
Geflügelfleisch aus ökologischer Haltung. Das sind fast 3.000 Tonnen mehr als noch zwei Jahre zuvor.