Daten & Fakten über Billigflüge
Billigflüge wurden in den 90er Jahren als Geschäftsmodell aus den USA nach Europa importiert. Die erste Billigairline auf dem europäischen Markt war Ryanair. Die so genannten Billigflieger oder Low-Cost-Carrier konzentrieren sich auf die reine Personenbeförderung. Zusätzliche Serviceleistungen wie Essen und Trinken sind auf ein Minimum reduziert. Die Flüge können meist nur online gebucht werden.
Bei den
TOP 10 der Low-Cost-Carrier in Deutschland lag Air Berlin 2008 auf Rang eins. Dahinter folgten Germanwings, TUIfly, Ryanair und Easyjet. Weltweit ist die 1971 gegründete Southwest-Airlines Vorreiter und eine der erfolgreichsten Fluglinien in diesem Sektor: Allein im 2. Quartal 2009 hatte der amerikanische Fluganbieter mehr als
22 Millionen Passagiere. Zum Vergleich:
Air Berlin erreichte im gesamten Jahr 2009 27,9 Millionen Fluggäste. Laut
Typologie der Wünsche ist jeder sechste Deutschen schon einmal mit einem Billigflieger geflogen, 31 Prozent würden dagegen nicht mit einer Billigfluglinie fliegen.
Billigflüge halten jedoch nicht immer, was sie auf den ersten Blick zu versprechen scheinen. Mit Zusatzgebühren wie Gepäckgebühren und Kerosinzuschlägen versuchen die Fluglinien sich auf dem umkämpften Markt zu behaupten. Dadurch entstehen immer wieder auch neue Kosten für die Vebraucher. So plant beispielsweise Ryanair ab 2012 für die Toilettenbenutzung in der Luft eine Zusatzgebühr zu erheben.