Daten & Fakten zur Bekleidungsindustrie
Die Bekleidungsindustrie gehört zum produzierenden Gewerbe. Ausgangsmaterialien für die Produktion von Bekleidung und Textilien sind Gespinste, Gewebe oder Gewirke aus synthetischen, tierischen oder natürlichen Fasern, wie zum Beispiel Seide oder Baumwolle.
In der Bekleidungsindustrie in Deutschland waren laut Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels e.V. 2007 insgesamt 389
Betriebe mit 39.487
Beschäftigten tätig. Anfang 2010 lag die Anzahl der Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie laut Textination - einem Internetportal für die Textilwirtschaft - bei etwas mehr als 29.000. Textil- und Bekleidungsindustrie erwirtschafteten 2007 einen Umsatz von mehr als 22 Milliarden Euro. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums zählte Deutschland 2008 zu den weltweit größten Exporteuren von Textilien und Bekleidung. Auf den ersten Plätzen lagen China, Hongkong und Italien. Zu den bekanntesten Unternehmen der Bekleidungsindustrie in Deutschland gehören Hugo Boss, Gerry Weber und C&A.
In der Bekleidungsindustrie in Deutschland gibt es kaum noch Betriebe, die ein Bekleidungsstück in allen Produktionsstufen produzieren. Bekleidung wird meist arbeitsteilig gefertigt. Einzelne Produktionsstufen sind ins Ausland auslagert.