Daten & Fakten zur Energieindustrie
Die Energieindustrie - oder Energiewirtschaft - umfasst all Bereiche der Energieversorgung von der Energiegewinnung bis zum Vertrieb. Die wichtigsten Zweige der Energiewirtschaft sind die Erdölindustrie, die Elektrizitätsversorgung, die Gaswirtschaft und die Fernwärmewirtschaft.
Die Zahl der Beschäftigten in der Energieindustrie in Deutschland gibt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mit 280.000 an. Im Bereich der
Gasversorgung gibt es mehr als 33.000 Beschäftigte, in der
Wasserversorgung sind es mehr als 31.000. Die Energieversorgung wird in Deutschland hauptsächlich von vier großen Energieanbietern übernommen, die circa 80 Prozent des Strommarktes abdecken: EnBW Energie AG, E.ON, Vattenfall und RWE. Die
Erlöse der Stromanbieter in Deutschland lagen 2008 bei über 60 Milliarden Euro. Wichtigster Energieträger bei der
Deckung des Primärenergieverbrauchs ist nach wie vor Öl (34,7 Prozent), gefolgt von Erdgas (22,1 Prozent) und Steinkohle (13,1 Prozent).
Die Energieindustrie forciert seit einigen Jahren den Ausbau der Nutzung von erneuerbaren Energien, um eine nachhaltige Energiebereitstellung gewährleisten zu können. Im Jahr 2009 lag der
Anteil von erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch in Deutschland bei 10,1 Prozent. Der Großteil der erneuerbaren Energien entfällt dabei auf Wind- und Wasserkraft.