Daten & Fakten zur Riester-Rente
Die Riester-Rente ist eine nach dem ehemaligen Arbeitsminister Walter Riester benannte, privat finanzierte Rente. Bei Abschluss einer Riester-Rente erhält der Versicherte staatliche Zulagen und Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten.
Das Konzept der Riester-Rente hat sich in Deutschland durchgesetzt: Die
Anzahl der abgeschlossenen Riester-Verträge ist zwischen den Jahren 2001 und 2009 von 1,4 Millionen auf 13,25 Millionen Verträge gewachsen. Der Großteil davon, 9,5 Millionen, entfallen auf Versicherungsverträge (Stand: erstes Halbjahr 2010). Weitere
Vertragsarten der Riester-Rente sind Investmentfonds-Verträge (rund 2,5 Millionen) und Banksparverträge (590.000). Für eine Wohn-Riester-Rente oder Eigenheimrente entscheiden sich hingegen nur wenige Bürger (66.000).
Zu den Vorteilen der Riester-Rente zählt die Flexibilität bei den Beiträgen. Diese können jederzeit erhöht, gesenkt oder ganz ausgesetzt werden. Diese Flexibilität eröffnet Handlungsoptionen bei der Finanzplanung: In einer Umfrage der Allianz unter Eigenheim-Planern zum Beispiel äußerten 27 Prozent der Befragten, dass für sie eine
Kapitalentnahme aus Riester-Verträgen für den Immobilienkauf interessant wäre.