Daten & Fakten über die Ökologische Landwirtschaft
Ökologische Landwirtschaft ist die naturschonende Herstellung von Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Wesentlich ist dabei der Verzicht auf Pflanzenschutz-, Düngemittel und Gentechnik. Die Mehrzahl der ökologischen Landwirte in Deutschland ist in einem der neun deutschen Verbände des ökologischen Landbaus organisiert. Zu den bekanntesten Verbänden gehören Bioland und Demeter.
Ökologische Landwirtschaft wird in allen EU-Ländern betrieben. In Deutschland werden 5,6 Prozent der gesamten
landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet. EU-weit ist der Anteil mit 11,7 Prozent in Österreich am höchsten, mit 0,1 Prozent in Malta am niedrigsten. Bei der
Anzahl der Ökobetriebe in der EU lag Deutschland 2007 mit 18.703 Betrieben auf Platz vier, hinter Österreich, Griechenland und Italien. Die
Bio-Produktion nahm in den letzten Jahren deutlich zu. Im Jahr 2000 waren es rund 6.500 Hektar, auf denen Ökogemüse angebaut wurde, 2008 waren es bereits 10'600 Hektar.
Die Erzeugnisse der ökologischen Landwirtschaft dürfen als Bio-Lebensmittel verkauft werden, wenn auf den Einsatz von Geschmacksverstärkern und künstlichen Zusatzstoffen verzichtet wurde. Die häufigsten
Einkaufsorte für Bio-Produkte sind Discounter.