Daten & Fakten zum Ratenkredit
Als Ratenkredit wird ein Darlehen über einen bestimmten Geldbetrag bezeichnet, das Privatpersonen bei Kreditinstituten aufnehmen können und monatlich zu festgesetzten Konditionen zurückzahlen müssen. Zu den festgesetzten Konditionen eines Ratenkredites gehören die Darlehenshöhe, Rückzahlungsdauer, Umfang der monatlichen Raten und der jeweilige Zinssatz.
Ein Ratenkredit wird vertraglich zwischen der Privatperson und dem Kreditinstitut abgeschlossen. Beide Seiten sind zur Einhaltung der ausgemachten Vertragsbestimmungen verpflichtet. Im Allgemeinen werden Ratenkredite auch als sogenannte Anschaffungsdarlehen oder Konsumentenkredite bezeichnet. Da sie in der Regel einer bestimmten Anschaffung dienen, gibt es von Banken direkt verweisende Bezeichnungen wie zum Beispiel Auto- oder Motorradkredit. Laut einer Umfrage zum Thema
Kredite und Finanzierungsformen nutzten 2009 rund 14 Prozent aller Befragten einen Ratenkredit. Nur der Dispositionskredit war noch beliebter, den etwa 16 Prozent aller Befragten als Finanzierungsform in Anspruch genommen hatten. Knapp ein Prozent nutzten die Möglichkeit über das Internet einen Ratenkredit aufzunehmen.
Bei der
Zusammensetzung der Durchschnittsschulden von Privathaushalten in Deutschland im Jahr 2007 trugen Ratenkredite bei Banken mit rund 26,2 Prozent zur Haushaltsverschuldung bei. Dahinter folgten Hypothekarkredite bei Banken mit etwa 22,6 und Dispositionskredite bei Banken mit knapp 9,5 Prozent.