Daten & Fakten zum Ausbaugewerbe
Das Ausbaugewerbe wird oft auch in Abgrenzung zum Bauhauptgewerbe und zum Bauhilfsgewerbe als Baunebengewerbe bezeichnet. Es umfasst alle Berufe, die mit dem Ausbau von Gebäuden befasst sind, beispielsweise Maler, Elektriker oder Schreiner.
Das Ausbaugewerbe ist der einer der bedeutendste Zweige des Baugewerbes. 617.000
Erwerbstätige im Baugewerbe arbeiteten 2006 im Bereich Ausbaugewerbe/Bauinstallation, weitere 465.000 waren in den sonstigen Sparten des Ausbaugewerbes tätig.
Zusammen mit dem Bauhauptgewerbe stellt das Ausbaugewerbe zudem eine große Zahl von Ausbildungsplätzen bereit. Die
Anzahl der Neuverträge zur Ausbildung im Bau- und Ausbaugewerbe belief sich 2008 auf rund 29.000. Die Mehrzahl der neuen Auszubildenden kam von Hauptschulen.
Anders als im Hoch- oder Tiefbau kann im Ausbaugewerbe das ganze Jahr hindurch gearbeitet werden. Die
Ausgaben für Um- und Ausbauarbeiten lagen im Winter 2009/2010 in Deutschland bei 1,2 Milliarden Euro.