Daten & Fakten zur Baustoffindustrie
Die Unternehmen der Baustoffindustrie produzieren und verarbeiten Baustoffe wie Holz, Ziegel, Stein, Beton oder auch Stahl. Zur Baustoffindustrie gehören die Bereiche Erzeugung, Aufbereitung, Weiterverarbeitung sowie der Handel der verschiedenen Baustoffen.
Die von der Baustoffindustrie produzierten Materialien werden auf verschiedenen Wegen vertrieben. Baustoffe sind ein wichtiges, weltweites Handelsgut. Dies belegt die Top 10 der Gütergruppen, die im Jahr 2007 im Hamburger Hafen umgeschlagen worden sind (»
Massengutumschlag im Hamburger Hafen: Top 10 Gütergruppen). Mit insgesamt etwa 1,7 Millionen Tonnen rangierten Baustoffe demnach auf dem neunten Rang.
Baustoffe sind auch ein wichtiger Geschäftsbereich von Baumärkten. In den deutschen Bau- und Heimwerkermärkte lag der Umsatzanteil von Baustoffen und Bauchemie im Jahr 2007 bei mehr als 11,5 Prozent (»
Umsatzanteil der Warengruppen von Baumärkten). Damit ist diese Warengruppe der höchste Umsatzposten in dieser Branche gewesen. Auch lag beim Baumarktunternehmen Praktiker in Deutschland der Umsatzanteil von Baustoffen am Gesamtumsatz im Jahr 2009 laut Firmenangaben bei etwa elf Prozent (»
Praktiker -Umsatzanteile nach Sortiment). Nur mit Gartenartikeln erzielte Praktiker einen höheren Umsatz, nämlich rund 23 Prozent. Auf dem internationalen Markt trugen Baustoffe in den Praktiker-Filialen mit etwa 8,5 Prozent zum Gesamtumsatz bei.