Daten & Fakten zur Stahlindustrie
Die Stahlindustrie ist traditionell einer der bedeutendsten Zweige der Schwerindustrie in Europa. Hauptbetätigungsfeld ist die Produktion von Rohstahl oder Walzstahl, der dann von anderen Industriezweigen, wie der Automobilindustrie, weiterverarbeitet wird. In Deutschland ist die Stahlindustrie vor allem im Ruhrgebiet und im Saarland angesiedelt.
In Deutschland sinkt die Bedeutung der Stahlindustrie, zum Beispiel bei der
Stahlerzeugung. Wurden 1970 noch 45 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt, waren es 2009 nur noch rund 33 Millionen Tonnen. Im selben Zeitraum sank die
Beschäftigung in der Stahlerzeugung von 374.000 auf 92.000 Personen. Die führende Stahlnation im
Ländervergleich der Stahlproduktion ist gegenwärtig China. 2007 wurden im Reich der Mitte 489 Millionen Tonnen Stahl produziert. Es folgen Japan (120 Million Tonnen) und die USA (98 Millionen Tonnen). Weltweit wurden 2007 etwas mehr als 1,3 Milliarden Tonnen Stahl produziert.
Hauptrohstoff der Stahlindustrie ist aus Eisenerz hergestelltes Roheisen. Außerdem wird Stahl auch aus Stahlschrott hergestellt. Stahl ist der Grundstoff jeder Volkswirtschaft. Ohne Stahl wären Autos, Schiffe oder Eisenbahnen nicht denkbar.